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Was Liebe sei.

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Artikelnummer: 0001807MYA
1 CD

Beschreibung

CD Was Liebe sei.

Liszt Lied Edition Vol. 2

Janina Baechle (Mezzosopran)

Charles Spencer (Klavier)

Anlässlich des bevorstehenden 200. Geburtstags von Franz Liszt im Jahr 2011 präsentiert die Liszt Lied Edition zum ersten Mal überhaupt das komplette Liedwerk des Komponisten auf CD. Die Edition umfasst etliche Erstaufnahmen und sogar bislang unveröffentlichte Werke. Obwohl Liszt vor allem als großer Klaviervirtuose und als Komponist sinfonischer Epen bekannt ist, enthalten seine Lieder die Essenz seines gesamten Oeuvres. Viele seiner musikalischen Einfälle entstammen ursprünglich nämlich seinem Liedschaffen, sind Lieder doch oft die direkteste persönliche Ausdrucksform eines Komponisten, die seine innersten Gefühle verraten. Liszt war ein Meister der Melodie; viele seiner Lieder begeistern durch die schiere Schönheit des Vokalparts. Dennoch steht stets die Ausdruckskraft der Musik im Vordergrund. Charles Spencer, der letzte Begleiter von Christa Ludwig, wird auf allen CDs der Edition der Pianist sein.

Volume 2 der Liszt Lied Edition, "Was Liebe sei", wird von der deutschen Mezzo-Sopranistin Janina Baechle präsentiert, deren wunderbares Timbre immer mehr Bewunderer findet. Sie ist seit 2004 Mitglied der Wiener Staatsoper und für Rollen wie Ortrud, Brangäne und Quickly unverzichtbar. Auf anderen Bühnen war sie die Krankenschwester in "Frau ohne Schatten" oder Amneris in "Aida". Janina Baechle fühlt sich ebenso zum Konzert hingezogen: Von den Wiener Philharmonikern wurde sie für Mahlers 2. Sinfonie (unter Seiji Ozawa) und das "Lied von der Erde" (unter Kent Nagano) engagiert. Viele Hörer sind erstaunt, dass diese Stimme, die die großen Wagner-Partien meistert, aber auch zum sanftesten Pianissimo fähig ist: Janina Baechle präsentiert erstaunliche Liederabende - auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Russisch. Besonders bei Brahms, Wolf und Mahler fühlt sie sich ausgesprochen wohl.

Viele von Liszts Liedern sind Gelegenheitswerke. Die Verse von "Was Liebe sei" lieferte z.B. die gefeierte Schauspielerin Charlotte von Hagn, mit der der Komponist in den frühen 1840er-Jahren liiert war. Liszts Vokal-Stücke überschreiten oft die Genregrenzen des Lieds in Richtung Oper: Stücke mit Wiederholungs-Versen und opernhafter Coda - etwa "Die Loreley" (von Heine) oder "Mignons Lied" (von Goethe) - haben geradezu die Form von Arien. "Die Loreley" wurde u.a. von Josef Tichatschek, dem ersten "Rienzi" und ersten "Tannhäuser", 1844 in Dresden aufgeführt, vermutlich begleitet von Franz Liszt selbst.

Marsyas (ENJA Records Matthias Winckelmann GmbH)


 


19.90 Euro

inkl. UST (20%)
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